Die nächste Generation der Spielekonsolen

Spielekonsolen basieren im Prinzip auf der gleichen Technologie wie auch die Computer. Für die Konsolen werden immer mehr Spiele entwickelt. Seit den Anfängen der Spielekonsolen in den 1970er Jahren hat sich sehr viel verändert. Inzwischen ist die siebte Generation auf dem Markt. Die Entwicklung orientierte sich dabei immer an den technischen Möglichkeiten, wie sie auch in der Computertechnologie verwendet werden.

Waren die ersten Computer noch ohne Prozessor lauffähig, verfügen die Spielekonsolen inzwischen über Chips, die den gleichen Aufbau aufweisen, wie sie auch in den gängigen PC´s verwendet werden. Auch die Technik ist im Prinzip identisch. Internetfähigkeit gehört heute in gleicher Weise zu den Konsolen, wie viele weitere mulitmediale Möglichkeiten. Die Zukunft der Spielekonsolen dürfte sich auch in der Zukunft noch stark an den technischen Entwicklungen der Computer orientieren. Allerdings findet dennoch eine Trennung statt. Vor allem die Anwendungen haben sich in der Vergangenheit stark gewandelt.

Bewegung statt Sofa

Während früher das Sofa genutzt wurde, kommen immer mehr Spiele auf den Markt, bei denen der Spieler mit dem ganzen Körper spielen muss. Neben Tanzen und Tennis sind viele weitere Möglichkeiten vorhanden, die schließlich eine interaktive Nutzung der Konsolen ermöglichen. Der Trend verstärkt sich immer weiter. Deshalb ist auch in der Zukunft davon auszugehen, dass solche Spiele stärker nachgefragt werden. Die Spiele werden dann wahrscheinlich nicht mehr alleine gespielt. Wie beim Computer ist davon auszugehen, dass sich mehrere Spieler überall auf der Welt in einer virtuellen Welt treffen und dort gemeinsam Abenteuer bestehen. Die Internetverbindung wird dann wahrscheinlich W-Lan einsetzen, so dass es nicht notwendig ist, eigene Leitungen für die Konsole zu legen. Die modernen Konsolen setzen diese Technik bereits ein.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Übertragung von einer Konsole auf die Andere. Auf vielen Geräte ist diese Möglichkeit bereits gegeben. Hierbei handelt es sich aber nicht um die Konsolen an sich. Vielmehr sind es die kleinen Spielecomputer die über diese Möglichkeiten verfügen. Was im transportablen Bereich bereits problemlos funktioniert, wird sicher in Zukunft auch bei den großen Konsolen vorhanden sein.

Der Mensch wird zur Spielfigur

Eine Zukunftsaussicht ist sicherlich die Leistungssteigerung der Rechenfähigkeit und der Grafiken. Hier ist zu erwarten, dass sich die Leistungen in Richtung 3-D-Grafiken entwickeln werden. Mit dieser Entwicklung werden wahrscheinlich in Zukunft auch virtuelle Welten erschaffen, die den Spieler direkt in die Welt des Spiels versetzen. Die Controller werden dann wahrscheinlich durch andere Möglichkeiten ersetzt. Die ersten Spielkonsolen verfügen inzwischen über Handschuhe, die das Spielen ohne Controller ermöglichen. Erste Versuche mit richtige Anzügen sind bereits in den Labors vorhanden. Damit könnte der nächsten Schritt gegangen werden – Der Mensch spielt nicht mehr vor dem Fernseher mit einer Figur. Er wird zur Spielfigur und kann dann die Welten durchlaufen und die Abenteuer selbst bestehen. Damit vollzieht sich wahrscheinlich der Wandel von einem passiven Spielgerät zu einer virtuellen Welt. Erste Helme die den Spieler in die Spielwelt versetzen sind bereits schon lange entwickelt. Die ersten Helme dieser Art wurden schon in den 1990er Jahren entwickelt. Die virtuelle Realität wurde bisher allerdings nicht in den Spielen eingesetzt, da die Rechenleistung derzeit noch nicht ausreicht. Es ist allerdings zu erwarten, dass sich das in den nächsten Jahren ändert.

Foto: Don B. Stevenson – Fotolia

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